SoKo

2016 Urkundenverleihung


seit fast 10 Jahren ....2013 Alle Jahre wieder: Verleihung der SOKO-Urkunden an der Realschule Leimbach

SoKo Urkunden 2013 Bild läßt sich vergrößern
Wie seit fast 10 Jahren erhielten 30 Neuntklässler der Realschule Leimbach im Rahmen eines kleinen Festakts ihre Urkunden für die Teilnahme am Projekt "SOKO" ("Soziale Kompetenz"), initiiert und gefördert vom DRK Nordrhein.
Diese Schülerinnen und Schüler haben sich in Klasse 8 mindestens 60 Stunden lang freiwillig im sozialen Bereich engagiert, z. B. in Kindergärten, offenen Ganztagsgrundschulen oder Altenheimen und haben damit ihre Freizeit für einen guten Zweck "geopfert".
Zahlreiche Schülerinnen und Schüler haben sogar locker die doppelte Stundenzahl abgeleistet. "Das ist ein Zeichen dafür, dass soziales Engagement nicht nur den Hilfsbedürftigen etwas gibt, sondern auch den Kindern Spaß macht", sagte Peter Möller, ehrenamtlicher Betreuer der Teilnehmenden ("SOKO-Pate").mehr
Bezirksbürgermeister Hermann Lücke überbrachte die Grüße des Oberbürgermeisters und äußerte angesichts des ehrenamtlichen Engagements die Hochachtung und Wertschätzung der Stadt Wuppertal.

 

 

 

 


Zur Person von Peter Moeller

SOKO in der Realschule Leimbach

Seit 2005 beteiligt sich die Realschule Leimbach am Soko-Projekt des Deutschen Roten Kreuzes. Soko steht für soziale Kompetenz in der Schule erlernen und fördern.
Jugendliche im 8. Schuljahr engagieren sich innerhalb eines Jahres 60 Stunden in sozialen Einrichtungen oder in der Nachbarschaft.
Im ersten Jahr war es , durch Schulkonferenz Beschluss, noch Pflicht für alle Schülerinnen und Schüler sich an diesem Projekt zu beteiligen. Man hat dann aber recht schnell eingesehen, dass dies nur auf einer vollkommen freiwilligen Basis zu einem guten Erfolg führt.
Bei beginn des Soko-Projektes waren drei Soko-Paten für 3 verschiedene 8er Klassen tätig. Heute wird Soko nur von Peter Moeller betreut, der meistens einmal pro Woche, während einer Schulstunde, die Kinder zu Ihren Soko Erfahrungen befragt und sich nach eventuellen Problemen erkundigt, um diese dann zu beseitigen. Am Anfang eines 8er Schuljahres gibt er den Kindern auch Hilfestellung bei der Suche nach einer Einsatzstelle und erklärt, wie die Soko-Mappe zu führen ist, in die der Nachweis der Stundenzahl dokumentiert wird, damit später auch nachgewiesen werden kann, wie viel Stunden jeder Teilnehmer geleistet hat.
Die Einsatzgebiete der Mädchen und Jungen im Soko-Projekt sind vielseitig und in ganz oft verschiedenen Gebieten zu finden.
Als Beispiele seien aufgeführt :
Kindergärten und Kitas
- Seniorenheime
- Sportvereine
- Kirchen und Kulturvereine
- Offene Ganztagsschulen mit Betreuung
- Nachbarschaftshilfe
- Wuppertaler Tafel und vieles mehr.
Die Jugendlichen müssen am Anfang des 8. Schuljahres erklären, ob sie an Soko teilnehmen wollen. Wenn dies der Fall ist, so füllen sie Eine Einverständniserklärung der Eltern und einen Fragebogen aus, wo Name, Anschrift, Telefon und Einsatzstelle
eingetragen wird. Bei der Einsatzstelle wird auch noch der Name der Ansprechperson und die Art der Tätigkeit vermerkt. Während ihres Einsatzes sind alle Kinder versichert.
Am Ende des Schuljahres erhalten alle, die 60 oder mehr Stunden im Soko-Projekt geleistet haben, eine Urkunde des DRK. Kinder, die 70 oder mehr Stunden geschafft haben, werden mit einer Extra – Urkunde belohnt.
Seit Schuljahr 2005 – 2006 haben in der Realschule Leimbach ca. 450 Jugendliche eine DRK- Urkunde erhalten, die schon mehrmals hilfreich bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz war.
Hr. Moeller Als Soko-Pate besuche ich einmal pro Jahr auch die meisten Einrichtungen, in denen die Kinder sich engagieren und treffe dort immer wieder auf viel positive Resonanz der dortigen Mitarbeiter, die begeistert sind, dass sich Jugendliche in der heutigen Zeit freiwillig für eine gute Sache einbringen.
Mir persönlich macht das Soko-Projekt immer noch genau so viel Freude wie am Anfang meiner Tätigkeit, auch wenn die prozentuale Beteiligung seit Beginn des Projektes doch geringer geworden ist. Aber es ist immer wieder schön zu sehen, mit wie viel Begeisterung die jungen Menschen teilweise an ihre Aufgabe herangehen und mir viele immer wieder berichten, wie toll sie in der Einrichtung aufgenommen wurden und wie dankbar viele Menschen sind, mit denen sie in Kontakt gekommen sind.
Da auch die Schulleitung, das Kollegium und das Sekretariat hinter dieser Aktion stehen, gehe ich immer noch gerne zur Leimbach und freue mich, meine „Soko-Schäfchen„ zu sehen. Ich hoffe, dass es meine Gesundheit erlaubt, dies auch noch weiterhin fortzuführen.

Einen herzlichen Dank Herr Moeller von Seiten der Schule durch die Redaktion